Brot backen

im Interkulturellen Garten Laatzen.

Laatzen (PM). Im Rahmen des Projektes "Zukunftslabor Demokratie! - Der Interkulturelle Garten“ bietet der Verein jukus e.V. ab dem 1. Juni 2024 an zehn Samstagen Brotbacktage im Interkulturellen Garten an der Flemingstraße / Ecke Würzburger Straße in Laatzen-Mitte an.
Das Angebot richtet sich an alle, die einmal Brot in einem Holzbackofen backen möchten. Auch Kinder und Familien können sich gerne beteiligen.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mit den Backtagen von Juni bis Oktober möchte jukus e.V. die Idee der erfolgreich durchgeführten Brotbackprojekte von 2016 wieder aufnehmen und diese weiter ausbauen. Das Projekt "Zukunftslabor Demokratie!“ wird über das Bundesprogramm "Demokratie leben!“ gefördert.

Dies sind die Termine für die Brotbacktage (samstags, jeweils in der Zeit von 13:30 - 17:30 Uhr):

01.06. + 22.06. + 06.07. + 20.07. + 03.08. + 31.08. + 14.09. + 28.09. + 12.10.+ 19.10.24 (Abschlussveranstaltung)

So funktioniert das Projekt: Die Teilnehmenden können zuhause einen Brotteig ansetzen und ihn in einer Brotbackform mitbringen.

„Jeder Brotteil ist geeignet, Rezepte findet man unter anderem im Internet“, sagt Projektleiter Udo Hetmeier von jukus e.V.. "Wir backen dein Brot dann gemeinsam im Holzbackofen fertig.

In der Restwärme können wir gegebenenfalls noch etwas kochen oder einen Kuchen backen.

Zwecks Planung werden Interessierte gebeten, sich bei Udo Hetmeier per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. für die jeweiligen Termine anzumelden.

Dort gibt es auch weitere Informationen. "Wir wollen mit diesen Veranstaltungen inhaltlich an ein UNESCO-Projekt anknüpfen, dass gemeinschaftliche Brotback-Events als eine kreative Art, unterschiedliche Menschen zusammenzuführen, für sinnvoll und erprobt hält“, erläutert Hetmeier die Idee.

Der Interkulturelle Garten habe sich in den vergangenen Jahren in Laatzen-Mitte als ‚dritter Ort' der Begegnung - in Ergänzung zum ‚ersten Ort" des Familien- und dem ‚zweiten Ort' des Arbeitslebens - etabliert. Der ‚dritte Ort‘ ermögliche einen Ausgleich und sei ein Treffpunkt für die nachbarschaftliche Gemeinschaft, so Hetmeier. „Der Interkulturelle Garten wird von vielen Teilnehmer*innen, Nachbar*innen und Mitbürger*innen vielfältig genutzt.

Seit 2016 ist er auch ein außerschulischer Lernort, und das nicht nur für Kinder.“

Das Projekt "Zukunftslabor Demokratie! - Der Interkulturelle Garten" diene auch dem Ausbau und der Breitenwirksamkeit der Arbeit der gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure vor Ort, sagt Udo Hetmeier. "Zudem wollen wir die Öffentlichkeit auf dieses in der Region einmalige innerstädtische Projekt in Laatzen hinweisen und den Garten weiter bekannt machen.“

Der Interkulturelle Garten wandele sich zunehmend zu einem soziokulturellen Ort, der gerade auch in den Sommermonaten als Begegnungsort und Hitzeschutzinsel wichtig für die Anwohner sei.