Leine-Volkshochschule Laatzen gGmbH stellt Insolvenzantrag

Mir ist bewusst, dass diese Nachricht über den Insolvenzanmeldung bei unseren Mitarbeitenden, Dozenten und Kursteilnehmenden große Verunsicherung auslöst. Gemeinsam mit dem noch durch das Amtsgericht Hannover zu bestimmenden vorläufigen Insolvenzverwalter werden wir alles daransetzen, den weiteren Prozess so geordnet wie möglich abzuwickeln." Unmittelbar nach dem offiziellen rechtlichen Schritt informierte Bastian Wegener die Mitarbeitenden sowie die Dozenten über die aktuelle Situation und die nächsten Schritte im Verfahren.

Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Kai Eggert betont: "Der Insolvenzantrag der Leine-VHS erfüllt mich mit großem Bedauern. In den vergangenen fünf Jahren haben die kommunalen Gesellschafter, die politischen Gremien, die Geschäftsführung und die Mitarbeitenden erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Volkshochschule Laatzen wirtschaftlich zu stabilisieren und dauerhaft zu erhalten.

Diese Bemühungen waren mit einem hohen zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand verbunden. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser gemeinsame Kraftakt langfristig erfolgreich gewesen wäre. Zugleich tragen wir Verantwortung für eine nachhaltige und generationengerechte Haushaltsführung. Vor diesem Hintergrund war die Entscheidung, keine weiteren finanziellen Verpflichtungen zulasten des städtischen Haushalts einzugehen, konsequent und notwendig. Mein Dank gilt allen, die sich in den vergangenen Jahren mit großem Engagement für den Fortbestand der Leine-VHS eingesetzt haben."

Bis zur Entscheidung darüber, wie es für die Leine-Volkshochschule Laatzen weitergeht, wurden alle Kurse, für die bislang noch keine Anmeldungen vorlagen, aus dem Buchungssystem entfernt. Unmittelbar bevorstehende Prüfungen sollen nach Möglichkeit durchgeführt oder an eine andere Einrichtung übertragen werden, wenn diese nicht mehr durchführbar sind.

Ob und in welcher Form dies erfolgen kann, wird gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter geprüft werden.